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Urheberrecht (Computerprogramme)

Sicherungskopie

Rz. 18

Eine Sicherungskopie soll die Originalsoftware (Arbeitskopie) ersetzen, wenn doe Arbeitskopie nicht mehr benutzbar ist.

Nach § 69d Abs. 2 UrhG@ ist die Erstellung einer Sicherungskopie durch eine Person, die zur Benutzung des Programms berechtigt ist, zulässig.

Die Erstellung einer Sicherungskopie darf vertraglich auch nicht untersagt werden, wenn sie für die Sicherung künftiger Benutzung erforderlich ist. Die Erstellung einer Sicherungskopie durch den Käufer ist aber nicht erforderlich, wenn der Hersteller eine Sicherungskopie mitliefert (vgl. BT-Drucks 12/4022, S. 12).

Liefert der Hersteller keine Sicherungskopie mit, dann darf der Käufer eine Sicherungskopie erstellen, er darf diese Sicherungskopie aber nicht weiterverkaufen. Der Weiterverkauf dient nicht Sicherungszwecken. Er darf die Sicherungskopie auch nicht weiterverkaufen, wenn der Originaldatenträger des Programms beschädigt (EuGH, 12.10.2016 - C-166/15). Die Sicherungskopie dient lediglich der Sicherung zur Benutzung durch den Berechtigten.


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Dokument-Nr. 000402 (Details, unten bei Hinweise), © jura-basic 2020

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