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Arbeitsverhältnis (Befristeter Arbeitsvertrag)

Begriff und Bedeutung

Ein befristeter Arbeitsvertrag liegt vor, wenn das Arbeitsverhältnis für eine bestimmte Zeit besteht (§ 3 Abs. 1 TzBfG@). Die vertragliche Laufzeit ist zeitlich begrenzt.

Die Dauer des Arbeitsverhältnisses kann

  • kalendermäßig bestimmt sein oder

Nach Ablauf der Zeit oder Erreichen des Zwecks endet das Arbeitsverhältnis automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf (vgl. § 620 Abs. 1 BGB@, § 15 Abs. 1 und 2 TzBfG@).

Das befristete Arbeitsverhältnis ist ein besonderes Arbeitsverhältnis (siehe besondere Arbeitsverhältnisse).

Wegen der Vertragsfreiheit können Arbeitsverträge befristet abgeschlossen werden.

Durch das Eingehen von befristeten Arbeitsverhältnissen kann der Arbeitgeber den Kündigungsschutz umgehen.

Zum Schutze des Arbeitnehmers wurde das Teilzeit- und Befristungsgesetz erlassen, das für befristete Arbeitsverträge gilt (vgl. § 620 Abs. 3 BGB@). Danach sind Befristungen in Arbeitsverhältnissen nur unter den Voraussetzungen des § 14 TzBfG@ zulässig.

Es gibt 2 Arten von befristeten Arbeitsverträgen (§ 3 Abs. 1 TzBfG@):

  • zweckbefristeter Arbeitsvertrag (z.B. Projektarbeit) und

  • kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag

Die Befristung (Laufzeitbegrenzung) des Arbeitsvertrags bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Eine mündliche Vereinbarung über die vertragliche Laufzeit ist unwirksam (s.u. Schriftform).

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Hinweise

Dokument-Nr. 000346

Autor, siehe Impressum

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Seite aktualisiert: 05.01.2016, Copyright 2017