jura-basic (Betriebsrat Personalplanung) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Betriebsrat, Outsourcing)

Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat über die Personalplanung (z.B. über den gegenwärtigen und künftigen Personalbedarf) zu unterrichten (§ 92 Abs. 1 BetrVG@).

Der Betriebsrat kann dem Arbeitgeber Vorschläge machen

  • zur Sicherung und Förderung der Beschäftigung (§ 92a BetrVG@) z.B. Vorschläge zur flexible Gestaltung der Arbeitszeit, der Förderung von Teilzeitarbeit, neue Formen der Arbeitsorganisation, Änderungen der Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufe, die Qualifizierung der Arbeitnehmer, Alternativen zur Ausgliederung von Arbeit (Outsourcing) oder ihrer Vergabe an andere Unternehmen.

Der Arbeitgeber hat die Vorschläge mit dem Betriebsrat zu beraten (§ 92a Abs. 2 BetrVG@, § 92 Abs. 1 BetrVG@).

Hält der Arbeitgeber die Vorschläge des Betriebsrats zur Beschäftigungssicherung für ungeeignet, hat er dies zu begründen (§ 92a Abs. 2 BetrVG@).

Steht eine Betriebsänderung an (z.B. Standortverlegung), hat Arbeitgeber in einem Betrieb mit mehr als 20 wahlberechtigte Mitarbeiter mit dem Betriebsrat eine Verständigung über das Ob und Wie der geplanten Betriebsänderung zu erreichen (siehe Betriebsänderung).

Ein Personalabbau kann durch betriebsbedingte Kündigungen erfolgen (siehe betriebsbedingte Kündigung).

Datenschutz (DSGVO)

Informationen zum neuen Datenschutzrecht (siehe Details).

Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018