jura-basic (Arbeitslohn Steuerrecht) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Arbeitslohn, Vergütung)

Steuerrecht

Die Lohnsteuer wird auf den Lohn (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit) erhoben.

Der Arbeitnehmer schuldet die Lohnsteuer (§ 38 Abs. 2 EStG@), d.h. der Arbeitnehmer ist der Steuerschuldner.

Der Arbeitgeber hat die Höhe der Lohnsteuer zu berechnen und für Rechnung des Arbeitnehmers bei jeder Lohnzahlung vom Arbeitslohn einzubehalten (§ 38 Abs. 3 EStG@). Er hat spätestens am zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Lohnsteuer-Anmeldungszeitraums eine Lohnsteueranmeldung abzugeben und die einbehaltene Lohnsteuer an das Finanzamt abzuführen (§ 41a Abs. 1 EStG@). Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum ist grundsätzlich der Kalendermonat (§ 41a Abs. 2 EStG@).

Da der Arbeitnehmer der Steuerschuldner ist, kann er im Rahmen der Steuererklärung zu viel bezahlte Lohnsteuer vom Finanzamt zurückfordern.

Bei Minijobbern kann der Unternehmer eine pauschale Lohnsteuer von 2 % an das Finanzamt abführen (pauschale Besteuerung, § 40a Abs.2 EStG@). Für die Erhebung der Pauschalsteuer ist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (Minijob-Zentrale) zuständig (§ 40a Abs. 6 EStG@). Diese pauschale Lohnsteuer schuldet der Arbeitgeber und nicht der Arbeitnehmer. Die Steuer hat der Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale zu bezahlen.


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Seite aktualisiert: 13.05.2017, Copyright 2019...