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Arbeitsverhältnis (Arbeit auf Abruf)

Begriff und Bedeutung

Bei der Arbeit auf Abruf hat der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen (vgl. § 12 Abs. 1 TzBfG@).

Der Arbeitnehmer steht dem Arbeitgeber auf Abruf bereit.

Durch das Abrufarbeitsverhältnis besteht auch außerhalb der konkreten Arbeitseinsätze eine Dienstleistungspflicht des Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer muss aber nicht die ganze Woche auf einen Anruf des Arbeitgebers warten.

Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit mindestens 4 Tage im Voraus mitteilt (§ 12 Abs. 2 TzBfG@).

Die Arbeit auf Abruf kommt oft im Rahmen eines Minijobs vor.

Von der Arbeit auf Abruf sind die Vereinbarungen mit Tagesaushilfen zu unterscheiden (siehe Tagesaushilfen).


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Seite aktualisiert: 15.06.2010, Copyright 2018