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Arbeitsverhältnis (Kündigung, Abfindung)

Höhe der Abfindung

Abfindung ohne Klage

Die Höhe der Abfindung bei betriebsbedingter Kündigung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr (§ 1a Abs. 2 KSchG@), wenn der Arbeitnehmer keine Kündigungsschutzklage erhebt.

Abfindung durch Urteil

Erhebt der Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage und stellt das Gericht die Unwirksamkeit der Kündigung fest und ist dem Arbeitnehmer die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zuzumuten, kann das Gericht das Arbeitsverhältnis auflösen und den Arbeitgeber zu einer angemessenen Abfindung verurteilen (§ 9 Abs. 1 KSchG@).

Als Abfindung ist ein Betrag bis zu zwölf Monatsverdiensten festzusetzen (§ 10 KSchG@).

Bei Arbeitnehmern ab dem vollendeten 50. Lebensjahr kann ein Betrag bis achtzehn Monaten festgesetzt werden (§ 10 Abs. 2 KSchG@).

Hat der Arbeitnehmer das fünfzigste Lebensjahr vollendet und hat das Arbeitsverhältnis mindestens fünfzehn Jahre bestanden, so ist ein Betrag bis zu fünfzehn Monatsverdiensten festzusetzen.

Hat der Arbeitnehmer das fünfundfünfzigste Lebensjahr vollendet und hat das Arbeitsverhältnis mindestens zwanzig Jahre bestanden, so ist ein Betrag bis zu achtzehn Monatsverdiensten festzusetzen.

Als Monatsverdienst gilt, was dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit in dem Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet an Geld und Sachbezügen zusteht (§ 10 KSchG@).


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Fragen zum Arbeitsverhältnis?

Haben Sie Fragen zum Arbeitsverhältnis, insbesondere zum Urlaub und Urlaubsabgeltung, zur Krankheit, zur Kündigung oder zur Arbeitszeit (insbesondere Bereitschaftsdienst, Überstunden), dann siehe Details.


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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2019...