jura-basic (Speditionsvertrag) - Grundwissen
   
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Speditionsvertrag

Begriff und Bedeutung

Durch den Speditionsvertrag wird der Spediteur verpflichtet, die Versendung des Gutes zu besorgen (§ 453 HGB@).

Die Pflicht, die Versendung zu besorgen, umfaßt die Organisation der Beförderung, insbesondere

  • die Bestimmung des Beförderungsmittels und des Beförderungsweges,

  • die Auswahl ausführender Unternehmer, den Abschluß der für die Versendung erforderlichen Fracht-, Lager- und Speditionsverträge sowie die Erteilung von Informationen und Weisungen an die ausführenden Unternehmer (vgl. § 454 Abs. 1 HGB@).

Zu den Pflichten des Spediteurs zählt ferner die Ausführung sonstiger vereinbarter auf die Beförderung bezogener Leistungen wie die Versicherung und Verpackung des Gutes, seine Kennzeichnung und die Zollbehandlung (vgl. § 454 Abs. 2 HGB@).

Die Vergütung ist fällig, wenn das Gut dem Frachtführer oder Verfrachter übergeben worden ist (§ 456 HGB@).

Oft besorgt der Spediteur nicht nur die Organisation der Beförderung, sondern übernimmt auch die Beförderung des Guts.

Die Personenbeförderung fällt nicht unter den Speditionsvertrag.


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Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Personen und Fachwissen

Für Personen, die zu bestimmten Personengruppen gehören, hat jura-basic.de entsprechende juristische Themen zusammengestellt,
z.B. so wie für Verbraucher und Arbeitnehmer, ebenso für
Wohnungseigentümer, Urheber
Journalisten, Existenzgründer,
Freiberufler, Privatlehrer und
andere Personengruppen,
siehe (Details)

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