jura-basic (Handwerksrolle Eintragungsvoraussetzungen) - Grundwissen
   
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Handwerk (Handwerksrolle)

Eintragungsvoraussetzungen

Rz. 2

In die Handwerksrolle wird eingetragen, wer die Eintragungsvoraussetzungen erfüllt. Die Eintragungsvoraussetzungen regelt § 7 HwO@.

In die Handwerksrolle wird eingetragen, z.B.

  • wer in dem von ihm zu betreibenden Handwerk die Meisterprüfung bestanden hat (siehe Meister, Rz.3);

  • wer in dem von ihm zu betreibenden oder in einem mit diesem verwandten zulassungspflichtigen Handwerk die Meisterprüfung bestanden hat (siehe Verwandtes Handwerk, Rz.4);

  • Ingenieure und Absolventen von technischen Hochschulen und von staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschulen für Technik und für Gestaltung, wenn der Studien- oder der Schulschwerpunkt der Meisterprüfung des zulassungspflichtigen Handwerks entspricht (siehe Hochschulabschluss, Rz.5);

  • wer eine Ausnahmebewilligung hat (siehe Ausnahmebewilligung, Rz.8);

  • wer eine Ausübungsberechtigung hat (siehe Ausübungsberechtigung, Rz.6);

Eine Ausübungsberechtigung erlangen insbesondere Altgesellen. Der Geselle muss eine Tätigkeit von insgesamt sechs Jahren ausgeübt haben, davon insgesamt vier Jahre in leitender Stellung (siehe Altgesellenregelung, Rz.7).

Über die Eintragung in die Handwerksrolle hat die Handwerkskammer eine Bescheinigung (Handwerkskarte) auszustellen (siehe Handwerkskarte, Rz.10).

Wer in der Handwerksrolle eingetragen ist, ist nicht automatisch auch ausbildungsberechtigt. Lehrlinge (Auszubildende) darf nur einstellen, wer persönlich geeignet ist. Lehrlinge (Auszubildende) darf nur ausbilden, wer persönlich und fachlich geeignet ist (siehe Ausbildungsberechtigung, Rz.9).


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Dokument-Nr. 0001996, © jura-basic 2020

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