jura-basic (Kaufvertrag Nachbesserung) - Grundwissen
   
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Kaufvertrag (Nachbesserung, Reparatur)

Einleitung

Der Verkäufer ist zur Lieferung einer mangelfreien Sache verpflichtet (§ 433 Abs. 1 BGB@). Liefert der Verkäufer eine mangelhafte Sache (z.B. Sache mit Sachmangel), hat der Käufer einen Nacherfüllungsanspruch (§ 439 Abs. 1 BGB@).

Der Nacherfüllungsanspruch besteht unabhängig eines Verschuldens des Verkäufers (siehe Nacherfüllung).

Der Käufer hat das Wahlrecht über die Art der Nacherfüllung.

Bei dem Anspruch auf Nacherfüllung kann der Käufer nach seiner Wahl (§ 439 Abs. 1 BGB@) verlangen:

  • die Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder

Das Wahlrecht wird in § 439 Abs. 3 BGB@ eingeschränkt

Ist nur eine Art von Nacherfüllung möglich, dann muss der Käufer die mögliche Art der Nacherfüllung ausschöpfen. So ist beim Kauf einer gebrauchten Sache von einer Privatperson idR die Lieferung einer anderen Sache (Nachlieferung) nicht möglich. Nur in Ausnahmefällen kommt statt einer Nachbesserung auch bei der Stücksache (gebrauchten Kaufsache) eine Ersatzlieferung in Betracht (siehe Stückkauf).

Hat ein Dritter die erfolglose Nacherfüllung erbracht, dann wird dem Verkäufer die Handlung des Dritten als eigene Handlung zugerechnet, wenn der Dritte als Erfüllungsgehilfe des Verkäufers anzusehen ist (siehe Inhaltsübersicht, dort 2. Reparatur ).

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)


Hinweise

Seite aktualisiert: 11.07.2016, Copyright 2017