jura-basic (Kalkulationsirrtum) - Grundwissen
   
 jura-basic
 Juristisches
      Basiswissen


Grundwissen:


Informationen:

Inhalt

Willenserklärung (Irrtum, Kalkulationsirrtum)

Begriff und Bedeutung

Bei der Abgabe von Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Grundsätzlich bleibt der Erklärende an seine abgegeben Erklärung gebunden, denn der Erklärungsempfänger darf auf die Richtigkeit der Willenserklärung vertrauen.

Nur beim Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen (z.B. Anfechtungsgründe nach § 119 BGB@) kann der Erklärende sich von einer fehlerhaften Willenserklärung durch die Anfechtung der Willenserklärung lösen (siehe Anfechtung).

Der Kalkulationsirrtum ist gesetzlich nicht geregelt.

Der Kalkulationsirrtum liegt vor, wenn der Erklärende eine bestimmte Geldsumme nennt, und ihm bei der vorangegangenen Berechnung einen Fehler unterlaufen ist z.B. durch falsche Kalkulationsgrundlage oder bei richtiger Kalkulationsgrundlage ein Rechenfehler unterläuft.

Es ist zwischen offenem und verdecktem Kalkulationsirrtum zu unterscheiden.


(© jura-basic.de)

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)

Wissensprüfung?

Haben Sie auch Wissen in Kaufrecht?
So können Sie Ihr Wissen in Kaufrecht zielgerichtet prüfen ( weiter)

Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Weitere Fragen zum Kaufvertrag?

Haben Sie weitere Fragen zum Kaufvertrag, insbesondere zu Kaufirrtümern (z.B. Inhaltsirrtum, Eigenschaftirrtum), Gewährleistung, Versandhandel, dann siehe Details.

Hinweise

Seite aktualisiert: 07.11.2017, Copyright 2018...