jura-basic (Existenzgründung) - Grundwissen
   
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Existenzgründung

Überblick

Für eine Existenzgründung ist juristisches Grundwissen (Basiswissen) dienlich.

Existenzgründer gründen eine neue wirtschaftliche Existenz. Sie gründen ein neues Unternehmen, z.B. starten einen Handwerksbetrieb, wie Friseure, Glaserei, Tischlerei oder einen freien Beruf, als Rechtsanwalt oder Architekt. Sie bedienen einen existierenden Markt.

Existenzgründer, die neue Technologien und Produkte entwickeln und neue Märkte (Absatzmärkte) erschließen, werden auch als Start-Up-Unternehmer bezeichnet. Die Gründer von Startups stammen oft aus den Ingenieurwissenschaften und der Informatik, also Tätigkeitsbereichen, die neue Technologien und Produkte entwickeln.

Bei der Existenzgründung oder Start-Up-Gründung hat der Existenzgründer eine Entscheidung über die Rechtsform zu treffen. Eine Existenzgründung ist durch eine Person oder mehrere Personen möglich. Bei einer Existenzgründung durch eine Person ist man Einzelunternehmer. Möglich ist auch die Gründung einer Ein-Mann-GmbH oder Ein-Mann-AG (siehe Inhaltsübersicht, dort 6. Rechtsform ).

Soll die Neugründung mit anderen Personen erfolgen, dann geht es um die Art des Personenzusammenschlusses. Dabei kann zwischen Kapitalgesellschaft und Personengesellschaft unterschieden werden.

Bei der Existenzgründung ist neben dem Grundwissen in Gesellschaftsrecht auch ein Grundwissen in Vertragsrecht und Schuldrecht von Vorteil, z.B. wie kommt ein Vertrag zustande, wann liegt ein Verbrauchervertrag vorliegt und welche Vorschriften regeln die Grundsätze der Verbraucherverträge.

Von Vorteil ist auch ein Grundwissen im Kreditrecht, wegen der Finanzierung der Existenzgründung, z.B. der Unterschied zwischen Kreditvertrag und Finanzierungshilfen.

Start-Up-Unternehmer kommen oft schwieriger an Geld als herkömmliche Existenzgründer, wegen den neuen Technologien und Produkten, deren wirtschaftlicher Erfolg am Anfang der Geschäftstätigkeit noch ungewiss ist. Teilweise erhalten Start-Up-Unternehmen kein Geld von Banken und müssen sich das Geld auf andere Weise organisieren, z.B. durch eine Gruppenfinanzierung, bei der eine Vielzahl von Personen kleinere Geldbeträge geben (Crowdfunding). Die Geldüberlassung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen, z.B. in Form eines Kredits, partiarischen Darlehens oder stiller Beteiligung. Bei der stillen Beteiligung ist der Investor an dem Start-UP beteiligt, beim partiarischen Darlehen ist der Investor lediglich Darlehensgeber.

Für eine erfolgreiche Unternehmensgründung benötigt der Existenzgründer ein Unternehmenskonzept (siehe Inhaltsübersicht, dort 13. Unternehmenskonzept ).

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Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


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Seite aktualisiert: 12.12.2016, Copyright 2018