jura-basic (Drohung) - Grundwissen
   
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Willenserklärung (Anfechtung, Anfechtungsgründe)

Anfechtbarkeit wegen Drohung

Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch Drohung bestimmt wurde, kann die Erklärung anfechten (§ 123 BGB@).

Drohung ist die Ankündigung eines Übels, z.B. die Androhung einer erheblichen Körperverletzung.

Da die Abgabe der Erklärung mit unlauteren Mitteln herbeigeführt worden ist, ist eine Anfechtung der Erklärung nachträglich möglich.

Wenn jemand zur Abgabe einer Erklärung durch Gewalt bestimmt wurde, liegt begrifflich bereits keine Willenserklärung vor, da es am Handlungswillen des Erklärenden fehlt, z.B. in einer Versteigerung drückt ein Dritter gewaltsam die Hand des Bieters nach oben. Wegen des fehlenden Handlungswillens liegt kein Gebot iSd § 156 BGB@ vor.

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Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018